Oper-Features im Handelsblatt – 3. Quartal 2025
In einem Gastkommentar für Handelsblatt Live vergleicht unser CEO und Mitbegründer Geert van Kerckhoven die typische Baufinanzierung „drei bis vier Wochen“ Baufinanzierung bei vielen deutschen Banken mit der „innerhalb weniger Stunden“ angebotenen Bearbeitung durch digitale Herausforderer. Ausgehend von dieser Diskrepanz beschreibt er, warum das derzeitige System an seine Grenzen stößt: Rund 70 % der Arbeitszeit der Mitarbeiter in Baufinanzierung entfallen auf die manuelle Überprüfung und erneute Eingabe von Daten aus mehr als 30 Dokumenten, und über die Hälfte aller Anträge sind unvollständig oder fehlerhaft. In Verbindung mit dem Ausscheiden von Experten, reduzierten Kapazitäten nach Jahren geringerer Volumina und einem Anstieg der Nachfrage um 10 %, der die Bearbeitungszeiten um 30–40 % verlängern kann, werden traditionelle Betriebsmodelle zu einem konkreten Geschäftsrisiko.
Wir zeigen auf, wie digitale Akteure wie DKB, ING, Bunq und N26 mit vollständig digitalen Prozessen, automatisierter Risikobewertung und intelligenter Dokumentenverarbeitung neue Maßstäbe setzen und verbindliche Entscheidungen innerhalb eines Tages oder weniger treffen. Gleichzeitig sehen sich deutsche Banken mit berechtigten regulatorischen und Compliance-Anforderungen konfrontiert und müssen komplexe, langjährige Kundenbeziehungen pflegen, was Veränderungen erschwert. Der Artikel skizziert drei strategische Optionen, die sich aus diesem Spannungsfeld ergeben: einen „Augmentationsweg”, bei dem KI bestehende Teams bei der Dokumentenerkennung und Plausibilitätsprüfung unterstützt; einen „Agentenweg”, bei dem KI-Systeme Analysen und Empfehlungen auf Expertenniveau übernehmen; und eine vollständige Neugestaltung Baufinanzierung als „End-to-End-Plattform”, die einigen europäischen Banken zufolge zu Effizienzsteigerungen von bis zu 60 % geführt hat. Alle drei Optionen zielen auf dasselbe Endergebnis ab: integrierte, hochautomatisierte Prozesse, die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und robustes Risikomanagement kombinieren.
Unsere Sichtweise ist klar: Die entscheidende Frage für Banken lautet nicht mehr, ob sie Baufinanzierung umgestalten sollen, sondern welcher Weg am besten zu ihrer Situation passt und wie schnell sie handeln können, bevor neue Wettbewerber die Erwartungen der Kunden festschreiben. Die Transformation der Baufinanzierung ist bereits im Gange; Finanzinstitute können sie entweder mitgestalten oder werden gezwungen sein, aufzuholen. Geerts Beitrag teilt unsere Sichtweise hinsichtlich der bevorstehenden strategischen Entscheidungen und wie Technologien wie die von Oper dazu beitragen können, regulatorische Auflagen und die Komplexität bestehender Systeme in einen Wettbewerbsvorteil zu verwandeln.

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