Der deutsche Baufinanzierungsmarkt steht an einem Wendepunkt – und unser CEO & Co-Founder Geert van Kerckhoven wurde von Springer Professional eingeladen, einzuordnen, was das für Kreditgeber, Kund:innen und uns als Technologiepartner bedeutet. Er verweist darauf, dass das Baufinanzierungsvolumen für private Haushalte in Deutschland zwischen Januar und Mai 2025 im Vergleich zum Vorjahr um fast 34 % gestiegen ist – trotz höherer Finanzierungskosten und zunehmender regulatorischer Komplexität. In diesem Umfeld sehen wir eine klare Entwicklung hin zu flexibleren Finanzierungsmodellen, KI-gestützter Kreditentscheidung und einem neuen Standard aus „digitaler Geschwindigkeit mit persönlicher Beratung“, der eng mit Oper’s Mission verknüpft ist.
Im Interview erläutert Geert, warum viele Banken noch immer Schwierigkeiten haben, eine durchgängig digitale Baufinanzierungsstrecke anzubieten: papierbasierte Unterlagen, uneinheitlicher Einsatz elektronischer Signaturen, fragmentierte Prozesse zwischen Vermittlern, Banken und Notaren sowie gewachsene IT-Strukturen, die Expert:innen zu manueller Dateneingabe zwingen statt Raum für Beratung zu schaffen. Unsere Technologie positionieren wir als Orchestrierungsschicht, die alle Beteiligten, Datenquellen und Entscheidungsregeln auf einer Plattform zusammenführt – Datenflüsse standardisiert, Routinetätigkeiten automatisiert und Fachkräfte auf Risikobewertung und Kundenberatung fokussiert. Geert betont zudem den Stellenwert intelligenter Automatisierung, die vollständig transparent und revisionssicher ist: Jede Entscheidung ist zeitlich dokumentiert, quellenbasiert nachvollziehbar und prüfbar. Gleichzeitig bleibt das Vier-Augen-Prinzip möglich – menschliche Expertise und Automatisierung greifen ineinander. Durch die Abbildung von Kreditrichtlinien in konsistente, wiederholbare Regeln unterstützen wir Banken dabei, schneller und einheitlicher zu entscheiden und zugleich Compliance- und Prüfprozesse sachlicher, transparenter und effizienter zu gestalten – stets auf Basis strenger Datenschutzstandards und „Security by Design“.
Für die kommenden fünf bis zehn Jahre zeichnet Geert das Bild einer Baufinanzierung, die „digital-first, hybrid-enabled“ sein wird: Der Großteil der Anträge wird digital und nahezu in Echtzeit verarbeitet, mit nahtlosem Zugang zu Berater:innen bei komplexen oder beratungsintensiven Fällen. Einheitliche Daten- und Regelplattformen, integrierte Identitäts- und Signaturprozesse sowie elektronische Schnittstellen zu Grundbüchern und Notaren werden zum Standard. Das Ergebnis: kürzere Durchlaufzeiten, höhere Conversion, stärkere Compliance und ein deutlich verbessertes Kundenerlebnis. Der Beitrag unterstreicht unsere Rolle dabei, deutsche Kreditgeber auf diesem Weg zu begleiten – und bestätigt, dass die Zukunft der Baufinanzierung auf genau den Orchestrierungs- und Automatisierungsfähigkeiten basiert, die wir bei Oper entwickeln.
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